
Das Wasser der Therme NOVA Köflach
Die Therme Nova wird aus der Barbaraquelle im Ortsteil Piber gespeist. Solche Grundwässer - und besonders Tiefengrundwässer - stehen in enger Wechselwirkung mit dem Gestein, in dem sie strömen. Durch Auflösen von Mineralien des Grundwasserleiters erhalten sie ihre Mineralisierung. Das geförderte Wasser spiegelt aus diesem Grund auch die mineralogische Zusammensetzung des durchflossenen Gesteins wieder.
Die Bohrtiefe der Barbaraquelle beträgt 1.039 m und die Temperatur auf Sohle 35,9 Grad. Grafische Darstellung.
Analyse
Die durchgeführte „Große Heilwasseranalyse“ zeigt, dass mit dieser Bohrung ein Calcium-Magnesium-Hydrogencarbonat-Sulfat-Thermalwasser mit einer Summe von gelösten festen Stoffen von 382,9 mg/l erschlossen wurde. Ein Gutachter spricht in diesem Zusammenhang von einem wertvollen Heilvorkommen. Die Quelle, aus der die Therme und auch das Hotelbecken gespeist werden, ist als Heilvorkommen anerkannt.
Anwendung
Die Mineralisierung des Köflacher Thermalwassers ist sowohl für die Nutzung in einem Thermalerlebnisbad als auch für die Anwendung als Heilwasser zum Baden optimal geeignet. Das balneomedizinische Gutachten von Univ.-Prof. Kukovetz, Institut für Pharmakologie und Toxikologie an der Karl- Franzens- Universität Graz zeigt folgendes Wirkspektrum des NOVA Thermalwassers auf:
- Entzündlicher und degenerativer Rheumatismus, Weichteilrheumathismus
- Kreislauferkrankungen
- Neurologische Erkrankungen
- Gynäkologische Erkrankungen
Die wohltuende Wirkung des Thermalwassers entfaltet sich in einem ruhigen Ambiente besonders gut. Zu beachten ist allerdings, dass es durch die relativ hohe Temperatur des Wassers zu einer verstärkten Belastung des Kreislaufs kommen kann. Unsere Ärzte empfehlen daher eine maximale Aufenthaltsdauer im Wasser von ca. 30 Minuten für Erwachsene und 15 Minuten für Kinder.

